Mitfahrgelegenheiten finden mit Facebook und iPhone

Kennt Ihr ? Ziemlich cleveres App was dort gebaut wurde. Damit kannst du nämlich Mitfahrgelegenheiten suchen oder sogar selbst anbieten.

Früher hat man den Daumen in den Wind gestreckt und irgendwann gab es auch jemanden, der einen mitgenommen hat. Tramper sind heute aber eher zur Seltenheit geworden. Wieso eigentlich, ist es zu gefährlich geworden?

Um heute möglichst kostengünstig von A nach B zu kommen haben sich die Macher von flinc etwas einfallen lassen. Sie haben eine App gebaut, mit der sich Fahrer und Beifahrer möglichst schnell zusammen kommen. Die Taxifahrer werden in Deutschland sicherlich nicht gerade begeistert sein, aber alle anderen wird es sicher freuen.

flinc startet -Integration

Nun hat dieses Social Mobility Network dazu auch noch Facebook integriert. Damit ermöglicht flinc ermöglicht seinen Usern jetzt auch über Facebook ihr persönliches Mobilitätsnetzwerk aufzubauen, um mit bekannten Personen dynamisch Fahrgemeinschaften zu bilden – auf der Langstrecke und im Alltag.

Nach dem erfolgreichen Launch Mitte Juli arbeitet flinc nun an weiteren Features. Zur Stärkung des Netzwerks können flinc-Nutzer ab sofort ihre Facebook-Freunde in ihr Social Mobility Network aufnehmen. “Die Einbindung von Facebook ist ein wichtiger Schritt in unserer Wachstumsstrategie”, sagt Michael Hübl, Mitgründer von flinc. “Mit der neuen Funktion kann jeder Nutzer noch besser dazu beitragen, sein Mobilitätsnetzwerk wachsen zu lassen und helfen die kritische Masse zu erreichen.” Das Ziel dahinter: Je mehr Menschen flinc kennenlernen und aktiv nutzen, umso eher erreicht das Angebot der Vermittlung einer in Echtzeit die Alltagstauglichkeit für jedermann. Durch die Vermittlungen sitzen dann mehr Menschen gemeinsam in einem Auto und reduzieren so nicht nur die eigenen Kosten, sondern auch den Verkehr auf den Straßen und schonen so auch die Umwelt.

Neben der Funktion Facebook-Freunde nun direkt einzuladen, können angelegte Fahrten wie auch Mitfahrgesuche, sofern gewünscht, sofort nach dem Anlegen mit dem eigenen Freundeskreis auf Facebook geteilt werden. Freunde, die so auf eine geplante Fahrt aufmerksam werden, können sich mit ihrem Kumpel oder auch Kollegen zusammentun.

“Leute, die du kennst”

Das Add-On “Leute, die du kennst” ist eine weitere Möglichkeit das eigene Mobilitätsnetzwerk auszubauen. Ähnlich der Vorstellungsfunktion auf Facebook werden mögliche Bekannte vorgeschlagen, die man hinzufügen kann. Wem die Integration des größten Social Networks jedoch nicht behagen sollte, muss sich keine Sorgen machen. Auch an sie haben die Entwickler bei flinc gedacht. Mit der “Nerd-Paranoid-Option” wurde in den Nutzereinstellungen ein Menüpunkt geschaffen, der sämtliche Skript-Verbindungen zu Facebook abschaltet. “Jeder Nutzer soll die Freiheit haben selbst entscheiden zu können, wie viel er von sich und seinen Fahrten preisgeben möchte. Darum ist uns die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Nutzer im Umgang mit flinc immer noch eines der wichtigsten Anliegen”, so Hübl.

Über flinc

Die flinc AG wurde im Mai 2010 gegründet. Das in Ludwigshafen ansässige Unternehmen ging ursprünglich aus einem Studienprojekt von Michael Hübl, Benjamin Kirschner und Alexander Kuhn an der Hochschule Darmstadt hervor. Von Anfang April bis Juli 2011 beteiligten sich über 5.000 Nutzer am bundesweiten Technologietest und brachten zahlreiche Ideen, Wünsche und Anregungen für die Nutzung und Gestaltung des Netzwerks mit ein. Mitte Juli 2011 ist flinc mit seinem “Social Mobility Network” offiziell an den Start gegangen. flinc ist Partner im Telekom-Projekt T-City Friedrichshafen und kooperiert mit NAVIGON bei der Integration in mobile Navigationslösungen.

Klick hier um das eingebettete Video im Blog anzusehen

Wie flinc funktioniert

flinc ist ein internetbasiertes System, das auf PC und iPhone (Android in Vorbereitung) läuft und auch in Navigation integriert ist. Es analysiert Fahrtrouten in Echtzeit und bringt Autofahrer plus potentielle Mitfahrer schnell und vollautomatisch zusammen. Umständliche Abstimmungsprozesse und das Vereinbaren von Treffpunkten entfallen. Die Personalisierung im Netzwerk schafft die notwendige Vertrauensbasis für Fahrer und Mitfahrer, die übereinander informiert sind und sich nach der Fahrt auch gegenseitig bewerten können. Gesuche und Angebote sind völlig unverbindlich – der Fahrer muss nicht jeden Mitfahrervorschlag, und der Mitfahrer nicht jeden Fahrervorschlag akzeptieren.

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